Am 8. September 1966 erschien Star Trek erstmals im amerikanischen Fernsehen. Die ausgestrahlte Folge war The Man Trap. Sechzig Jahre später sprechen wir noch immer über die Sternenflotte, Vulkanier, Transporter und eine Zukunft, in der Neugier wichtiger ist als Angst.
Das ist bemerkenswert. Viele Science-Fiction-Werke aus den sechziger Jahren wirken heute wie eine Zeitkapsel. Star Trek blieb stets innovativ, ohne seine ursprüngliche Idee ganz aufzugeben. Die Technologie veränderte sich, die Besatzungen wechselten und jede Generation bekam ihre eigene Enterprise. Die Frage blieb dieselbe: Was für Menschen wollen wir werden, wenn wir weiter blicken können als über unsere eigene Welt hinaus?
Keine perfekte Zukunft, aber eine hoffnungsvolle
Star Trek wird oft als utopisch bezeichnet. Dennoch sind die Geschichten selten problemlos. Die Besatzung begegnet Konflikten, Vorurteilen und schwierigen moralischen Entscheidungen. Der Unterschied liegt in der Richtung, in die die Serie blickt. Fortschritt ist möglich, aber nur, wenn Menschen bereit sind zu lernen, zusammenzuarbeiten und sich selbst kritisch zu hinterfragen.
Zum sechzigjährigen Jubiläum verwendet Star Trek das Motto Space for Everybody. Das fasst die Anziehungskraft gut zusammen. Der Weltraum ist nicht nur für den stärksten Helden oder die klügste Wissenschaftlerin da. Es gibt Platz für unterschiedliche Hintergründe, Talente und Denkweisen.
Dieser hoffnungsvolle Ton macht die Serie überraschend zeitlos. Star Trek zeigt keine Zukunft, die von selbst gut wird. Es zeigt eine Zukunft, für die sich jede Generation aufs Neue entscheiden muss.
Die Besatzung ist wichtiger als das Schiff
Natürlich sind die Schiffe ikonisch. Doch eine Star-Trek-Geschichte funktioniert erst richtig, wenn die Besatzung stimmt. Kirk, Spock und McCoy bildeten gemeinsam ein Spannungsfeld aus Instinkt, Logik und Gewissen. Picard führte anders als Kirk. Sisko, Janeway, Burnham und Pike brachten jeweils ihre eigene Vorstellung von Verantwortung mit.
Deshalb diskutieren Fans weiterhin über ihren Lieblingscaptain oder ihre Lieblingscrew. Die Antwort sagt oft etwas darüber aus, was jemand an Führung schätzt. Entscheidet man sich für Draufgängertum, Diplomatie, Disziplin, Empathie oder eine Kombination daraus?
Das macht Star Trek auch für neue Zuschauer zugänglich. Man muss nicht jedes technische Detail kennen, um mit einer Gruppe von Menschen mitzufühlen, die unter Druck gemeinsam eine Entscheidung treffen muss.
Design, das man in einer Sekunde erkennt
Wir sehen im Store, wie stark das visuelle Gedächtnis von Star
Trek ist., die Silhouette der Enterprise oder die Farben einer Sternenflottenuniform reichen oft schon aus. Selbst jemand, der nicht jede Serie gesehen hat, erkennt diese Welt sofort.
Dieses Design ist ein wichtiger Grund dafür, warum Star Trek als Sammelwelt so gut funktioniert. Ein gutes Collectible bewahrt nicht nur das Aussehen einer Figur oder eines Gegenstands. Es ruft eine Szene, eine Ära oder ein Gefühl in Erinnerung. Captain Picard in einem Transporter-Effekt erzählt beispielsweise etwas anderes als eine gewöhnliche Porträtfigur: Man sieht sofort Bewegung und den Aufbruch zu einer neuen Mission.
Bei Gebrauchsgegenständen geschieht dasselbe auf eine leichtere Art. Eine Tasse mit Picards berühmtem Facepalm ist kein Museumsstück, aber eine tägliche Anspielung, die andere Fans sofort verstehen.
Sechzig Jahre, ohne stehen zu bleiben
Beim Jubiläum geht es nicht nur um einen Rückblick. Die offizielle Feier verbindet klassisches Star Trek mit neuen Geschichten und neuen Formen. Das Franchise sucht auch außerhalb des traditionellen Fernsehens nach Möglichkeiten, jüngere Fans zu erreichen.
Das passt eigentlich perfekt zu Star Trek. Eine Serie über Erkundung kann sechzig Jahre lang kaum exakt dasselbe tun. Nicht jede neue Interpretation wird für jeden Fan funktionieren, aber der Austausch zwischen den Generationen hält diese Welt lebendig.
Vielleicht ist das die wahre Stärke von Star Trek: Man kann über eine alte Folge, eine neue Serie, einen Film, ein Buch oder sogar ein Collectible einsteigen. Danach entdeckt man ganz von selbst, wie viele Wege durch dieses Universum führen.
Welche Star-Trek-Ära gehört zu dir?
Sechzig Jahre Star Trek bedeuten sechzig Jahre voller Captains, Crews, Schiffe und Diskussionen. Für manche bleibt die originale Enterprise unübertroffen. Andere fühlen sich bei The Next Generation, Deep Space Nine, Voyager oder einer neueren Besatzung zu Hause.
Wir sind vor allem auf die Geschichte dahinter gespannt. Mit welcher Serie hast du Star Trek erstmals kennengelernt? Und welche Figur hat dich dazu gebracht, anders über die Zukunft nachzudenken?
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Nico von FANS — aus unserem Geek-Store in der Kammenstraat in Antwerpen.
